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Warum wir immer zwei Sichtweisen brauchen, um ein Urteil fällen zu können.

Wer hätte gedacht, dass ein Magnet mit einem Plus- und einem Minus-Pol uns das Leben erklären kann? 

01 Oktober 2020,  10:00am
Von Lara Maria Sophie Hein

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Der Regen und die Sonne. Das Negative und das Positive. Der Hass und die Liebe. Spätestens im Physikunterricht sind wir das erste Mal mit dem Phänomen der Gegensätze konfrontiert worden. Doch wer hätte gedacht, dass ein Magnet mit einem Plus- und einem Minus-Pol uns das Leben erklären kann? 

Dinge stoßen sich ab oder sie ziehen sich an. Das haben wir alle erfahren dürfen, als wir das erste Mal zwei Magneten in der Hand hielten. Doch was ist der Sinn und Zweck von Gegensätzen? Wieso zum Beispiel kann nicht nur die Sonne scheinen, das Positive überwiegen und die Liebe dominieren? Hach, wie schön das doch wäre. Wenn wir genauer hinsehen, fällt uns allerdings auf, dass das eine ohne das andere gar nicht existieren kann. Oder würdest du beispielsweise die Sonne schätzen, wenn es noch nie geregnet hätte? Wohl eher nicht. Stattdessen würdest du sie für selbstverständlich halten. Genauso wie du das Leben für selbstverständlich halten würdest, wenn du nicht wüsstest, dass du irgendwann stirbst. Das mag paradox wirken, doch im Widerspruch des Lebens, liegt gleichzeitig auch seine Wahrheit.

Gegensätze geben uns die Chance, uns unserer eigenen Kraft bewusst zu werden. Du kannst dir unsere Existenz wie ein endloses Energiefeld vorstellen. Ich bin ein Magnet, genau wie du einer bist. Ich habe zwei Seiten, genau wie du zwei Seiten hast. Deshalb ist ein Mensch auch nie nur gut oder nur schlecht. Er ist immer beides. 

Mittlerweile wissen wir, dass man immer beide Seiten kennen muss, um diejenige schätzen zu können, die man gerne mehr in seinem Leben hätte. Soll heißen: Man muss erst seine schlechte Seite kennen, um seine gute Seite wahrnehmen zu können. Genau aus diesem Grund fallen wir meist erst, bevor wir fliegen.

 

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© Unsplash

Wenn wir dann am Tiefpunkt unseres Leben angelangt sind, verurteilen wir gerne andere für unser Leid und lehnen ab, dass wir selbst dafür verantwortlich sein könnten. Doch erinnere dich kurz worum es hier geht: Richtig, um Gegensätze. Der Gegensatz vom Ablehnen ist das Annehmen und der Gegensatz von den Anderen bist Du. Um deine Perspektive zu wechseln, reicht es meist aus, einfach mal das Gegenteil zu denken, von dem was du bisher gedacht hast. Soll in diesem Falle heißen, nehme dich selbst an! 

Denn wenn du andere abstößt wirst du niemals erkennen, dass die Entscheidungen, die du bis zum heutigen Tage getroffen hast und die schlechten Erfahrungen, die daraus resultiert sind, zu dir gehören. Sie machen dich zu dem Menschen, der du heute bist. Wenn dein Körper dir sogar schon Signale im Sinne von mentalen oder physischen Schmerzen sendest, solltest du realisieren, dass dies dein letzter Weckruf ist. 

Wenn man also akzeptiert, was man nicht ändern kann und seine eigene Energie stattdessen auf das richtet, wovon man mehr in seinem Leben haben möchte, hat man das Prinzip der Gegenteile verstanden. Du bist der Magnet. Du entscheidest selbst was du anziehst und abstößt.

Also wenn du unzufrieden bist: Immer schön das Gegenteil denken!

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